Willkommen bei MDJ-LINE - wir vermieten Flussboote im Herzen der Bretagne auf der malerischen Vilaine. Wir laden Sie ein unser Angebot zu erkunden und wünschen Ihnen viel Spass dabei !

Archive for Oktober, 2012

Der Abend

Posted Okt 30 2012 by in Blog with 0 Comments

Also, ganz einfach gesagt, der Abend ist ja immer gleich: Die Sonne geht unter – und Ende!

Aber so einfach geht’s dann doch nicht! Denn: Sie sind in einem Hausboot unterwegs. Also nochmal von Vorne:

Sie sind am Nachmittag noch ein paar Kilometer gefahren, haben sich die Sehenswuerdigkeiten unterwegs angesehen und haben an einem „Halte Nautique“ angelegt, oder aber auch in einem der kleinen intimen Haefen am Wege.
Und jetzt unterscheiden sich unsere Boote, aber fangen wir mit unserem „Mutterschiff“ der „Papillon“ an:

Im Moment ist Ende Oktober , ja morgen haben wir schon November. Also die ruhige Zeit. Kurze Tage. Wenig Sonne. Kuehle Winde.Ja in vielen Teilen Deutschlands sogar schon Schnee! Bei Ihnen. Bei uns? Heute strahlend blauer Himmel, vorhin haben wir Caffeegetrunken, im Garten, Sonnenbrille und t-shirt. Entschuldigung!
Aber sicher erinnern Sie sich noch ein paar Monate zurrueck, wenn die Sonne die Haut spannt, alles ist angenehm warm, das Wasser kraeuselt sich an der Oberflaeche und der Wind macht kleine Wellen und kuehlt ein wenig? Haben Sie’s? Gut.Das Dach des Salons steht offen, die Fenster sind auf und ein leiser Luftzug geht durch das Boot. In der Kueche wird ein Abendessen bereitet, es muss nichts grosses sein, denn oft ist es ja so, dass die kleinen Dinge viel wesentlicher sind!

Sie „dinieren“ im Salon unter offenem Himmel, die Voegel stimmen ihren Nachtgesang an und dann legt sich Ruhe ueber Sie!
Fernsehen? Playstation? Fuer was? Sie koennen sich nicht vorstellen, wie interessant es ist, Boote im Hafen und das Treiben auf ihnen zu beobachten! Setzen Sie sich auf die Dachterasse, hier haben Sie einen tollen Ueberblick! Vielleicht ein Glas Rotwein, bei Kerzenschein? Mal ehrlich, Haben Sie heute schon gelebt?

Bei der „Only you“ sieht’s im Prinzip genauso aus, nur eben alles etwas groesser.
Sie dinieren sicher auf der grossen Heckterasse. Hier haben Sie den Tisch aufgeklappt, so dass auch jeder genuegend Platz hat. Die Terassenbeleuchtung ist an – und bitte jetzt erschrecken Sie sich nicht, wenn viele von den anderen Booten, oder auch andere Urlauber Sie ansprechen. Es tut uns leid, aber wir haben nun mal die schoensten Boote ( Brittany’s finest houseboats), der Name „Only you“ ist indirekt beleuchtet. Sicher haben Sie auch im Salon die Beleuchtung an, und so ist dieses Boot ein Anziehungspunkt fuer viele Leute. Eine Schleusenwaerterin hat die „Only you“ mal als „Palais flottant“ bezeichnet. Danke!
Wenn auch Sie das Treiben im Hafen beobachten moechten, dann gehen Sie einfach auf’s Vordeck, von hier aus sehen Sie alles, und Sie koennen es sich auf den Liegen gemuetlich machen.
Ein Kunde, danke Michael, hat einmal gesagt: Man kennt das ja, wenn Filme von grossen Yachten kommen, man liegt im Hafen und viele andere Menschen bestaunen die Boote. Auf einmal ist man dabei!

Fuer beide Boote gilt, irgentwann ist es dunkel, irgendwann sind Sie muede!

Wir wuenschen Ihnen eine gute, entspannte Nacht. Der naechte Tag wartet mit neuen Wundern!

Der Tag

Posted Okt 30 2012 by in Blog with 3 Comments

Also, mit Mindestgeschwindigkeit geht’s los! Wenn Sie an das Wort „Lieblings“ denken, geht es Ihnen dann auch so wie mir? Ich habe einen „Lieblingsonkel“ und einen „Lieblingshund“ und ein „Lieblingsauto“ und natuerlich auch eine „Lieblingsstrecke“! Und diese fuehrt nun mal eben von Messac aus nach Redon, dann in den „Canal Nantes – Brest“ Richtung Josselin und noch etwas weiter. Deswegen werden diejenigen von Ihnen, die diese Route schon mal gefahren sind, geistige Bilder vor Augen haben.
Also, Mindestgeschwindigkeit durch den Hafen von Redon.
Mir faellt da nochwas ein zum Thema „Mindestgeschwindigkeit! Ich konnte mal erleben, wie in St. Tropez die grossen, wirklich die GROSSEN Yachten anlegen! Draussen auf dem Mittelmeer geht’s mit Fullspeed dahin, aber im Hafen: Superlangsam. Die Besatzung schuetzt den Bootsrumpf, dass auch nicht der kleinste Kratzer reinkommt! Und so machen Sie das auch! Es gibt immer wieder Kapitaene, die sehr schneidige Manoever vollfuehren. Das sind die „Laien“, die mit der grossen Geldboerse, die gerne auch mal einen selbstverursachten Schaden bezahlen!
Ihr Ziel im Hafen von Redon? Die Schleuse!
Was fuer ein Aufwand! Die „Papillon“ passt so durch, aber bei der „Only you“ wird die Strasse gesperrt, eine Bruecke wird hochgefahren – alles nur, damit Sie in die Schleuse einfahren koennen! Geniessen Sie dieses Spektakel! Uebrigens: Es geht alles vollautomatisch!
Nachdem Sie diese Schleuse durchfahren haben, sind Sie im „Cananl Nantes – Brest“ . Eigentlich muesste er ja „Canal Nantes – Rohan“ oder „Canal Rohan – Brest“ heissen. Warum? Weil kurz hinter „Rohan“ der Canal zugeschuettet wurde! Eine Schande; finden Sie nicht auch? Aber, es sind Bemuehungen im Gange, ihn wieder freizulegen, so dass man dann bis nach Brest fahren koennte!! Eine Riesenstrecke!
Sie gleiten also durch den Canal, dessen Ufer schoen bewachsen ist. Es werden immer weniger Haeuser, und bald gibt es nur noch die Natur, Ihr Boot und Erholung!
Geniessen Sie das Wasserspiel, dass sich am Bootsrumpf abspielt! Der Bug teilt das Wasser, die Bugwelle laeuft am Rumpf entlang und vereinigt sich am Heck mit der Heckwelle. Sie ziehen eine Spur ins Wasser, ein Gemisch aus Welle, Vortrieb durch die Schraube und Luftblasen. Ein Schauspiel, was mich immer noch begeistert!
Nach etwa 1 000 000 Luftblasen, werden Sie vor die Wahl gestellt: Entweder links oder Rechts! Ich denke, Urlaub und Erhohlung haben nicht mit Politik zu tun, aber hier empfehle ich Ihnen, machen Sie Ihr Kreuz ausnahmsweise mal „rechts“!
Warum? Sonst entgeht Ihnen etwas Spektakulaeres! Zuerst, Sie reduzieren die Geschwindigkeit ein wenig, denn Sie befinden sich auf der „Aff“. Und Sie bemerken es schon, es wird immer enger. Sie durchfahren ein Naturschutzgebiet, hier bleibt alles so, wie es ist! Es kann schon mal sein, dass Sie den Einen oder Anderen Zweig beiseitedruecken muessen, ein wenig wie „Dschungel“ halt!
Das Ziel? Der Hafen von „La Gacilly“
Langsam laufen Sie ein, drehen Ihr Boot um 90° nach Backbord (Hoert sich sehr professionell an?) Und Sie legen „Roemisch – Katholisch“ an! Bitte fragen Sie mich nicht, warum das so heisst, ich weiss es nicht, aber so legt man mit dem Heck voran an. Hat natuerlich den Vorteil, dass Sie so Ihr Boot sehr einfach betreten koennen.
Boot schoen festmachen, Motor aus und dann geniessen Sie den Applaus! Wie ich das meine? Nicht immer, aber manchmal schon. Der kleine Hafen wird wie von einer Galerie umsaeumt, wo sich auch Touristen einfinden. Boote gucken! Verstehen Sie mich, wissen Sie, was ich meine?
Wir haben ja auch schon x-Urlaube hinter uns, frueher meistens mit unserem „Eumel“ einem Wohnmobil. Meistens Richtung Sueden, meistens am Wasser und meistens auch auf der Suche nach Wind! Heute unvorstellbar, aber damals als Windsurfer und noch dazu als „Custom made Surfboard Hersteller“ ganz normal. Aber schon damals: In Jeder Stadt am Meer gibt es einen Hafen! Boote gucken! Meine Frau hat schon mit den Augen gerollt!
Schlendern Sie doch mal durch „La Gacilly“ und entdecken Sie diese zauberhafte Ansammlung von Bar’s, Caffee’s, Restaurantes. Besuchen Sie die zahlreichen Ausstellungen, lassen Sie sich von den Skulpturen begeistern!
Nein – ich bekomme keine Praemie von der Gemeinde La Gacilly, aber ich gebe gerne zu, hier ist mein bevorzugter Hafen. Ich find es einfach schoen hier!
Und wenn es Ihnen hier auch so gefaellt, dann schwimmen wir auf der gleichen Wellenlaenge!


   
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